Öffentlichkeitsrecht

Das Öffentlichkeitsrecht besagt, dass die Schule, die es verliehen bekommen hat, den öffentlichen Schulen gleichgestellt ist. Es bedeutet, dass die Schüler/innen keine externen Prüfungen ablegen müssen, und die jeweilige Leistungsbeurteilung (z.B. Pensenbuch, Information zum Lernprozess, Notenzeugnisse) offiziell anerkannt ist. Eine Schule mit Öffentlichkeitsrecht hat zumindest einmal alle Schulstufen, die sie anbietet, durchlaufen (im ALZ sind das die 1.-9. Schulstufe). Weiters sind der Inspektionsbericht der Bezirksschulinspektorin sowie die Prüfung durch den Stadtschulrat und das Unterrichtsministerium positiv ausgefallen.

Die Schule für "Ganzheitliches Lernen" des Astrid Lindgren Zentrums hat das permanente Öffentlichkeitsrecht seit dem Schuljahr 2004/05.



Statutenschule

Die "Astrid Lindgren Schule für ganzheitliches Lernen" des Astrid Lindgren Zentrums ist eine Statutenschule. Das bedeutet sie hat ein eigenes Statut entwickelt, in dem die Schulorganisation auf Basis des Privatschulgesetzes, des Schulzeitgesetzes und der öffentlichen Lehrpläne eigens geregelt ist. Im Statut werden u.a. die über die öffentlichen Lehrpläne hinausgehenden Lerninhalte und -ziele, die Qualifikationen des Pädagog/innen-Teams, die Aufnahmekriterien sowie die innere Schulstruktur geregelt. Das Statut wird vom Unterrichtsministerium genehmigt.



Privatschule

Eine Privatschule ist eine Schule, die nicht von öffentlicher Hand finanziert wird und deren Träger nicht Land, Bund oder Gemeinde ist. Zu den Privatschulen gehören die Schulen des Netzwerkes freier Schulen, Montessori- und Waldorfschulen, konfessionelle Schulen. Die Genehmigung einer Privatschule erfolgt in Wien durch den Stadtschulrat sowie durch das Unterrichtsministerium.

facebook