Freude entdeckt, forscht.

Unsere Schule ist eine Statutenschule mit Öffentlichkeitsrecht, die den gesamten Pflichtschulbereich umfasst. Als pädagogische Basis dienen uns der reformpädagogische Ansatz Maria Montessoris und das Werk Astrid Lindgrens. Unserer Jahresplanung liegen unser Statut und die öffentlichen Lehrpläne zu Grunde, die konkreten Inhalte und Projekte sind dem jeweiligen Bedarf des Jahrgangs, bzw. der Schulstufe angepasst.

Wir bieten den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, sich nach ihren individuellen Bau- und Zeitplänen zu entwickeln und den Spaß, Dinge zu entdecken und zu erforschen, beizubehalten. So bleiben ihnen Kreativität und Spontaneität während des gesamten Bildungsprozesses und eine lebenslange Freude am Lernen erhalten.

Die Altersstufen entsprechen der entwicklungspsychologischen Reifung und bilden somit altersheterogene Einheiten. Das heißt, die Kinder bzw. Jugendlichen einer Altersstufe lernen in gemeinsamen Räumen. Dies ermöglicht den Kindern und Jugendlichen, sich innerhalb einer Altersstufe den Lernstoff individuell zu erarbeiten, da in jeder Altersstufe alle Materialien zur Erreichung der Lernziele für diese Stufe und darüber hinaus zur Verfügung stehen. Durch diese Arbeitsweise ist es uns möglich, den Schüler/nnen die je individuelle Zeit zu gewähren. Der Übergang in die nächst höhere Stufe kann fließend sein, je nach Bedarf und Entwicklungsstand des/der Schüler/in.

Da die Schüler/nnen während der Schulzeiten ihr Lernpensum absolvieren können, bedarf es keiner gesonderten Hausaufgaben, was natürlich nicht heißen muss, dass nicht auch am Nachmittag Schulisches erarbeitet werden kann. In erster Linie sollte der Nachmittag aber der Regeneration, der Entdeckung spezieller Interessen und des freien Spiels dienen. Diese individuelle Freiheit kann aber nur bei sehr klarer Struktur und Grenzsetzung, sowie intensiver Beziehungsarbeit gegeben werden. Für uns ist es deshalb wichtig, dass neben der Wissensvermittlung die Entwicklung der Persönlichkeit zu einem starken Ich, das sich im Wir integrieren kann, zu begleiten und zu fördern.

Herz.


Ein Kind birgt in sich das gesamte Potential seines Menschseins. Mitzuhelfen, dieses Potential zu entdecken, zu entwickeln, zu fördern und auszubauen, ist Ziel des Astrid Lindgren Zentrums. Bildung bedeutet daher für uns nicht nur Ausbildung, Wissensvermittlung und Information, sondern ist für uns auch der Prozess der Heranreifung zu einer ganzheitlichen Persönlichkeit. Deshalb haben individuelle Begleitung, soziales Miteinander, Team- und Projektarbeit, Toleranz und Integration - sei es von Kindern anderer Nationalitäten und Kulturen, oder von Kindern mit besonderen Bedürfnissen - im Astrid Lindgren Zentrum einen hohen Stellenwert.

Als Vorreiter eines innovativen Bildungsweges eröffnete das Astrid Lindgren Zentrum im September 2003 die Schule für ganzheitliches Lernen, das Pilotprojekt in der Rodauner Aumühle, der erste Schritt auf dem Weg zur Bildungsinstitution für ganzheitliches Lernen. Die Schule ist eine der wenigen privaten Schulen im Alternativschulbereich mit Öffentlichkeitsrecht, die neben der Volksschulstufe eine Mittelstufe bis zum Ende der Pflichtschulzeit anbieten. Sie bietet somit allen Schüler/innen von Montessori-Schulen oder Klassen öffentlicher Schulen die Möglichkeit, ihren ganzheitlichen Weg weiter zu beschreiten, und ihren Schulabschluss zu erlangen.

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